1988 wurde die Festival-Idee der Musikfestspiele Saar geboren und seitdem in einem zweijährigen Rhythmus durchgeführt.

Bis 1995 stellten wir immer das Werk eines einzigen Komponisten vor, später wechselten wir zu einem musikalischen und kulturellen Kaleidoskop eines Landes. 2009 wagten wir sogar den Sprung über den großen Teich und wir luden die Musik USA’s ein. Dabei war es uns immer wichtig nicht nur die Musik, sondern auch die kulturelle Eigenheit und Charakteristik des jeweiligen Landes darzustellen.

Seit nunmehr 29 Jahren haben die Internationalen Musikfestspiele Saar weltbekannte Solisten, Orchester und Chöre in die Saar-Lor-Lux Region gebracht. Wir engagierten aber auch die Künstler vor Ort und arbeiten noch immer eng mit den regionalen Institutionen zusammen. Denn war es uns aber auch immer wichtig, die regionalen Orchester und Künstler mit ins Festivalprogramm aufzunehmen. So entstand eine verlässliche neue Zusammenarbeit und Vernetzung in unserer Großregion. Die heutige florierende Kooperation beinhaltet die wichtigsten kulturellen Institutionen von Saarland, Lothringen und Luxembourg bis hin nach Belgien.

die Europäische Bedeutung des Festivals

Durch eine grenzüberschreitende Festival-Kultur im Saar-Lor-Lux-Raum verbunden zu sein mit anderen europäischen und nicht europäischen Kulturen stärkt uns und gibt wichtige künstlerische Impulse. Das Bewusstsein in Europa eingebunden zu sein, hat auf lange Sicht den Standort und die Musik vor Ort gestärkt und bereichert.

Die Internationalen Musikfestspiele Saar haben sich im Laufe der Jahre von purer Konzert-Organisation zu einem soliden breiten kulturellen Feld verwandelt und mit Tourismus die Saar-Lor-Lux Region verbunden. Durch die kulturelle Zusammenarbeit und durch Regierungskontakte wurde auch das Land wirtschaftlich aktiviert und weitergebracht.

Auch für Sponsoren hat sich die Zusammenarbeit mit den Internationalen Musikfestspielen Saar als wirtschaftlich lohnend herausgestellt. Durch die Bekanntschaft zwischen saarländischer Wirtschaft und wirtschaftlichen Delegationen des repräsentierten Landes haben die Internationalen Musikfestspiele Saar wirtschaftliche Kontakte geknüpft in mehreren Millionen Euro Höhe. Mit dem Festival im Herzen Europas haben die Internationalen Musikfestspiele Saar exemplarisch und innovativ bewiesen, dass jede europäische Kultur einzigartig und im gleichem Maße Teil der Gesamtheit der europäischen Kulturen ist. Durch die Präsentation eines Landes fällt der Spiegel immer auf eine Kultur, die sich darstellen darf und die anderen Kulturen profitieren davon.

die Ziele des Festivals

Wir wenden uns immer an ein sehr breit gefächertes Publikum. Wir möchten die Liebhaber von Klassischer Musik, die Freunde von Pop Musik, die Museums-Besucher, die Kino-Freaks und die Ballett-Enthusiasten begeistern. Durch Konzerte an außergewöhnlichen Orten (Industriehallen), in Firmen und in Schulen konnten Gruppen von Zuhörern abgesprochen werden, sie sonst nicht zu Konzertbesuchern zählen. Durch die im internationalen Vergleich sehr billigen Festival-Tickets können sich auch mehr Musik-Begeisterte den Konzertbesuch leisten. Durch das überregionale Ticketing, die speziellen Wochenend-Angebote und die all-inclusive Angebote für Gruppen wurde der Kundenstamm auf ganz Deutschland, Österreich und Frankreich erweitert. 50,000 Besucher (sowohl national als auch international) werden pro Festival erwartet und durch die Übertragungen in Rundfunk und Fernsehen werden weltweit Musikliebhaber erreicht.

 

die Akzeptanz der MFS

500.000 Konzertbesucher haben wir seit dem ersten Festival in 1989 erreicht. Darunter waren auch viele Besucher aus Nachbarländern. 90% der Tickets wurden immer verkauft. 10 Millionen Menschen wurden erreicht durch Radio und Fernsehen über ARD, ZDF, ARTE und RTL. Deutschlandweit werden unsere Tickets verkauft und wir inserieren deutschlandweit in allen wichtigen Tageszeitungen und Magazinen.

Schirmherren des Festivals

wir danken besondern unseren Schirmherren für deren Protektion:

dem Prince of Wales, dem Präsident der Ungarischen Republik, dem Präsident der Europäischen Union, dem König von Spanien, dem Präsident der Republik Frankreich Jacques Chirac, dem Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin, dem Präsident der Republikm Italien Carlo Azeglio Ciampi, Ihrer königlichen Hoheit Prinzessin Mette-Marit von Norwegen, Prinzession Victoria von Schweden und Prinzessin Mary von Dänemark, den Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland Johannes Rau and Horst Köhler.

Vergangene Festivals

Mendelssohn (1989)

Dvorak (1991)

Ravel (1993)

Großbritannien (1995)

Ungarn (1997)

Spanien (1999)

Frankreich (2001)

Russland (2003)

Italien (2005)

Skandinavien (2007)

Amerika (USA) (2009)

Österreich (2011)

Deutschland (2013)

Polen (2015)

Bekannte Orchester und Künstler bei den Internationalen Musikfestspielen Saar

Berliner Philharmoniker, Dirigent: Riccardo Chailly (2013)

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Daniele Gatti (2011)

Philharmonisches Orchestra (London), Dirigent: Riccardo Muti (2005)

Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, Dirigent: Daniele Gatti (2005)

Bayrisches Staats Orchester, Dirigent: Zubin Mehta (2005)

Bayrisches Staats Orchestra, Dirigent: Kent Nagano (2009)

Bavarian Radio Symphony Orchestra, Dirigent: Mariss Jansons (2007 and 2013)

Filarmonica Arturo Toscanini, Dirigent: Lorin Maazel (2005)

Bavarian Radio Symphony Orchestra, Dirigent: Lorin Maazel (1999)

St. Petersburg Philharmonisches Orchester, Dirigent: Juri Temirkanow (1993), Nikolai Alexeev (2005)

Teatro La Fenice, Dirigent: Marcello Viotti (2005)

Philharmonic Orchestra (London), Dirigent: Mikhail Pletnev, Zoltán Kocsis, Klavier(1997)

Philharmonia Orchestra (London), Dirigent: Esa-Pekka Salonen (2007)

City of Birmingham Symphony Orchestra, Dirigent: Marek Janowski (1995)

Orchestra of the Mariinskij-Theatre St. Petersburg, Dirigent: Valery Gergiev (2003)

Ballet and orchestra of the Bolshoi-Theatre, Moscow (2003)

Royal Liverpool Philharmonic Orchestra and Choir, Dirigent: Richard Hickox (1995)

Munich Philharmonic, Dirigent: Sergiu Celebidache (1991)

Orchestre de Paris, Dirigent: Václav Neumann (1991)

Orchestre Philharmonique de Radio France, Dirigent: Manfred Honeck (2001)

Radio Symphony Orchestra Berlin (RSB), Dirigent Marek Janowski (2015)

German State Philharmonic Orch. of Rheinland-Pfalz, Dirigent: Krzystof Penderecki (1991)

Polish National Radio Symphony Orchester, Dirigent: Krzystof Penderecki (2015)

Orchestre National du Capitole de Toulouse, Dirigent: Michel Plasson (2001)

Orchestre National de Lille, Dirigent: Jean-Claude Casadesus (2001)

Oslo Philharmonic Orchestra, Dirigent: Jukka-Pekka Saraste (2007)

The Hague Residence Orchestra, Dirigent: Neeme Järvi (2007)

Czech Philharmonic, Dirigent: Jirí Belohlávec (1991)

Budapest Festival Orchestra, Dirigent: Iván Fischer (1997/1999/2003)

Orchestre National de Belgique, Dirigent: Yuri Simonov, Jenö Jando, Klavier(1997)

Slovenian Philharmonic, Dirigent: Marko Letonja, Robert Leonardy, Klavier (1993)

Spanish National Orchestra, Dirigent: Cristóbal Halffter, Robert Leonardy, Klavier(1999)

Berlin Radio Symphony Orchestra, Dirigent: Rafael Frühbeck de Burgos (1999)

Vienna State Ballet (2011)

Spanish National Ballet (1999)

Peter Schaufuss and his Ballet Company (2007)

Vienna Burgtheater (2011)

Spanish Riding School Jerez (1999)

Spanish Riding School in Vienna (2011)

La Capella Reial de Catalunya and Hesperion XX, Dirigent: Jordi Savall (1999)

The Academy of Ancient Music, Dirigent: Christopher Hogwood (1995)

New London Consort, Dirigent: Philip Pickett (1995)

Kremerata Baltica, Dirigent: Gidon Kremer (2003, 2007, 2015)

Concerto Köln (1995)

L’harpa festante, Dirigent: Helmuth Rilling (2015)

Vienna Boy’s Choir (2011)

St. John’s College Choir Cambridge (1995 and 1999)

Estonian Philharmonic Chamber Choir (2007)

The King’s Singers (1995)

The Hilliard Ensemble (1999)

Netherlands Chamber Choir (1989)

Regensburg Cathedral Choir (2005)

Jessy Norman (2009)

Bob Dylan (2009)

Bobby McFerrin (2009)

Nigel Kennedy (2015)

Ute Lemper (2009)

Otto Schenk (2011)

Helen Schneider (2009)

David Garrett, Violine (2009)

Hilary Hahn, Violine (2009)

Albena Danailova, Violine (2015)

Rudolf Buchbinder, Klavier (2011)

Martin Grubinger with percussion ensemble (2011)

Chick Corea, Klavier (2009)

Wynton Marsalis, Trompete (2009)

Cameron Carpenter, Orgel (2009 and 2015)

Barbara Hendricks (1993)

Teresa Berganza (1999)

Matti Salminen (2007)

Milva (2005)

Peter Maffay (2013)

Hubert von Goisern (2011)

Rainhard Fendrich (2011)

Arcadi Volodos, Klavier (2003)

Rafał Blechacz, Klavier (2015)

Marc-André Hamelin, Klavier (2009)

Vadim Repin, Violine (2003)

Lynn Harrell, Violoncello (1995)

Emma Kirkby, Soprano (1995)

Klaus Maria Brandauer, Schauspieler (2007)

Nathalie Stutzmann, Alt (1993)

Catherine Bott, Sopran (1995)

François-René Duchable, Klavier (1999)

Michael Ponti, Klavier (1997)

Ingolf Wunder, Klavier (2015)

Ewa Kupiec, Klavier (2015)

Leszek Możdżer, Klavier (2015)

Pepe Romero, Gitarre (1999)

Dmitri Hvorostovsky, Bariton (2003)

Sol Gabetta, Violoncello (2015)

David Geringas, Violoncello (2003)

Sergej Nakariakov, Trompete (2003 and 2015)

Gábor Boldoczki, Trompete (2015)

Stefan Tarara, Violine (2015)

Dmitri Berlinsky, Violine (2015)

Katia and Marielle Labèque, Klavier (1993)

Paco de Lucia, Gitarre (1999)

Jan Garbarek, Saxophone (2007)

Władysław Sendecki, Klavier (2015)

Adam Bałdych, Violine (2015)

Flamenco

Joaquín Cortés (1999)

Antonio Canales (1999)

La Compañía Andaluza de Danza (1999)

Ketama (1999)

Weltprämieren, Uraufführungen, Wiederentdeckungen

Maurice Ravel: fünf Kantaten für Chorund Orchsester, „Les Bayadères“, „La nuit“, „Matinée de Provence“, „L’Aurore“, „Tout est lumière“ (1993)

Thomas Hoffmann: „Epitaph für Solisten, Chor und Orchester“ (Auftragskomposition, 1997)

Manuel Hidalgo: Opera „Dalí“ (Auftragskomposition 1999)

Antón García Abril: „Alhambra“ for large orchestra (1999)

Tomás Marco: „Palacios de Al-hambra“ for two pianos and orchestra (1999)

Petr Eben: „Letters to Elena“ for piano (1991)

Grigori Korchmar: Symphony No. 4 (2003)

Roman Lwowitsch: Piano trio (Auftragskomposition, 2003)

Marius Baranauskas: Concerto for viola und orchestra (Auftragskomposition, 2007)

Arvo Pärt: Passacaglia for violin, vibraphone and strings (with Gidon Kremer, violine; 2007)

Leif Segerstam: Sympony No. 165 („Measuring musical thoughts in Six Frames freepulsatively without barlines …“) (Auftragskomposition, 2007)

Theo Brandmüller: „Norge“ (Auftragskomposition, 2007)

Krzysztof Penderecki, Trumpet concerto (2015)

Deutsche Premieren

Maurice Ravel: „Gaspard de la nuit“ in the orchestral version by Marius Constant (1993)

Maurice Ravel: piano works, „La Parade“, Menuet, Forlane, „La jeunesse d’Hercule“ (1993)

Isaac Albéniz: Opera „Merlin“ – concertante performance (1999)

Paul Patterson: „Festivo Overture“ (1995)

Mihály Monsonyi: String quartet No. 6 in C minor op.17 (1997)

Benedek Istvánffy: „Missa solemnis“ for soloists, choir and orchestra (1997)

Benedek Istvánffy: „Jam virga Jesse“, Offertorium for soloists, choir and orchestra (1997)

Arvo Pärt: „In principio“ for mixted choir and orchestra (2007)

Henryk Górecki, Symphony No. 4 op. 85 (2015)

Wiederentdeckungen

Luigi Boccherini: „Gioas re di Giuda“, Oratorio for soloists, choir and orchestra (1999)

George Macfarren: String quartet in F major (1995)

Friedrich Ludwig Æmilius Kunzen: „Resurrection“, Oratorio for soloists, choir and orchestra (2007)