Karten erhalten Sie bei

Musikhaus Knopp
Futterstr. 4
6111 Saarbrücken
Tel: 0681 9 880 880

sowie über unser

Festivalbüro

Rotenbühlerweg 28 a

66123 Saarbrücken

Tel: 0681 / 976 100

Programm

Eröffnungskonzert

Klaviermatinee  Robert Leonardy

Donnerstag, 01. November 2018

Gut Königsbruch Homburg, 11:00 Uhr

Wir feiern den Gründer der MUSIKFESTSPIELE SAAR!

„Ach, wenn es doch mehr Künstler gäbe, die so neugierig, wagemutig, unternehmungslustig, vielseitig sind wie  Robert Leonardy – und außerdem so fabelhaft virtuos Klavierspielen können!“ (JOACHIM KAISER, Süddeutsche Zeitung)

Robert Leonardy ist Pianist, ehemaliger Intendant der Musikfestspiele Saar, Klassikstreiter. Heute gehört Robert Leonardy zu den interessantesten deutschen Pianisten mit einem Repertoire von der Vorklassik bis zur Gegenwart. Das Konzert erklingt an einem der schönsten Orte des Saarlandes.
Ohne ihn gäbe es keine Musikfestspiele Saar!

 

Nach der Konzertmatinee bieten wir ihnen ein drei Gänge Menü an

 

Preise: 90 € inclusive Konzert und Menü

LIMBURGER DOMSINGKNABEN

Freitag, 2. November 2018

BASILIKA ST. JOHANN SAARBRÜCKEN, 19:30 Uhr

Geistliche Chormusik von der Gregorianik bis zur Modernen

Andreas Bollendorf, Leitung

 

Schon sehr bald nach ihrer Gründung im Jahre 1967 durch Bischof Dr. Wilhelm Kempf wurde die Öffentlichkeit auf die LIMBURGER DOMSINGKNABEN und ihr hohes musikalisches Niveau aufmerksam. Belege dafür sind seitdem die Gottesdienste im Limburger Dom, Konzerte im In- und Ausland, Aufführungen größerer oratorischer Werke sowie Schallplatten-, CD-, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen. Grund für diese beachtenswerte Entwicklung ist die Tatsache, dass den bei der Gründung Verantwortlichen eine fundierte und gründliche musikalische Ausbildung der Domsingknaben nach dem Vorbild anderer renommierter Knabenchöre wichtig war. Folgerichtig wurde 1969 das damalige Bischöfliche Konvikt in Hadamar als Ausbildungsstätte der Domsingknaben zum MUSISCHEN INTERNAT umgewandelt. In gepflegter und heller Atmosphäre nutzen die Jungen die Möglichkeit, ihre alltäglichen Herausforderungen zu strukturieren und zu organisieren, ohne dabei das Kindsein zu vernachlässigen. Nicht nur das Außengelände mit seinen Spiel- und Sportmöglichkeiten hilft dem engagierten Pädagogenteam, Kreativität und Erfindungsreichtum bei den Jungen zu fördern. Alles dient, den Jungen bei ihren Lebensentwürfen ergänzend zum Elternhaus zur Seite zu stehen. Ca. 60 Jungen und junge Männer besuchen zurzeit das Internat, das als Tagesinternat geführt wird. Sie werden bei Bedarf von ihrer Schule abgeholt und erhalten zu flexiblen Zeiten ein vor Ort gekochtes Mittagessen. Darüber hinaus kommen viele Jungen nur zu den Chorproben und zur Stimmbildung oder zum Spielen mit den Freunden vor einer Probe. Grundpfeiler der musikalischen Ausbildung sind die viermal wöchentlich statt findenden Chorproben flankiert von Stimmbildung und Instrumentalunterricht. Kompetentes Fachpersonal in allen Bereichen ermöglicht eine chorische Arbeit auf hohem Niveau und mit hoher Ausstrahlungskraft. Dies prägt die Jungen auf eine sehr positive Weise. Sie singen mit individuell größtmöglichem Engagement, Konzentration und mit einem gesunden Ehrgeiz bei Proben und Aufführungen. Dabei spüren sie ganz deutlich und genau, wenn das, was sie mitteilen bei den Zuhörerinnen und Zuhörern ankommt. Das Singen im Dom und bei auswärtigen Konzerten sowie die Reisen und das Kennenlernen fremder Kulturen sind ihnen eine wichtige Motivationsquelle für ihr zeitintensives Tun.

Preise: 12/10/8 €

EDVARD GRIEG‘S PEER GYNT SUITE

KINDER-UND FAMILIENKONZERT

Wir stellen unser Kinderbuch vor!

Samstag, 3. NOVEMBER 2018

BASILIKA ST. JOHANN SAARBRÜCKEN, 11h30 Uhr

Buchvorstellung von Edvard Grieg‘s Peer Gynt Suite

mit Illustrationen der Künstlerin RUTH JUNG

 

Hey og god dag!

Das ist norwegisch und heißt: Hallo und guten Tag!

Peer Gynt in „Die Abenteuer des Peer Gynt“

Im ersten Band der Reihe „poco a poco – Kinder erleben Klassik“ wird die Musik zum Schauspiel „Peer Gynt“ von Edvard Grieg vorgestellt. Dazu nimmt uns der Abenteurer Peer Gynt höchstpersönlich mit auf die Reise durch die Musik. Es empfiehlt sich, das Werk mit den Kindern gemeinsam poco a poco, nach und nach in kleinen Abschnitten zu erkunden, denn es werden sehr unterschiedliche Erlebnisse und Stimmungen beschrieben.

 

Denn Peer ist ein Herumtreiber, der gruselige Gestalten trifft und oft vom Schicksal geprüft wird. Also: Auf ins Abenteuer!

Orgel: Bernhard Leonardy

Eintritt frei!

Geographie ohne Grenzen

Samstag 03. November 2018

Treffpunkt Saarbrücken, Ludwigsplatz, Treppenabgang (Bus bis „Hansahaus/Ludwigspl.“) 14:30 h ca. 2,5 Std.

Ein Cello wandert vom „Place Royal“ zum „Buckingham-Palace“ Aus der Stadt zur Orgel des englischen Königshauses

 

Diese Wanderung beginnt und endet mit Musik und wird von einem musikalischen Engel begleitet: Isabel Gehweiler, die begnadete Cellistin, Improvisatorin und Komponistin wandert mit Violoncello, Gesang und freier Performance mit.

In der im Lutherjahr 2017 neu renovierten Ludwigskirche hören wir zunächst Klänge der Cellistin begleitet auf der neu renovierten Orgel, bis wir uns auf den Weg zur etwas abseits gelegenen Deutschherrnkapelle machen. Vom Ludwigsplatz aus geht es über den Alt-Saarbrücker Friedhof und die Pfählersiedlung zum alten Sitz des Deutschordens, wo seit 2007 die historische Orgel von 1760 aus der Kapelle des Buckingham Palastes in London steht. Bedeutende Persönlichkeiten wie Mozart, Johann Christian Bach und Mendelssohn haben einst auf dieser besonderen Orgel gespielt.

Thomas Hippchen leitet die Führung und begleitet musikalisch zusammen mit Bernhard Leonardy auf der Orgel

www.geographie-ohne-grenzen.de

Unser Ziel und Ansporn ist es, Ihnen Neues oder Bekanntes aus einem besonderen Blickwinkel zu zeigen. Immer lebendig und informativ, fachlich kompetent, anschaulich und gerne auch mal kritisch aufbereitet. Vorbei an Ungesehenem und Ungeahntem möchten wir den Blick für unsere Umgebung schärfen und dazu anregen, mitzudenken, mitzureden, mitzugestalten.

Preise: 10/7€ Anmeldung und Tickets unter Anmeldung nur über Geographie ohne Grenzen Tel. 0681/30140289, info@geographie-ohne-grenzen.de

Orgel trifft HipHop!

ein Projekt erobert die Kirchenbänke

Sonntag, 04. November 2018

Basilika St. Johann, 16:00 Uhr

Tänzer:

Benoit Tuk

Dominique Schmitz

Wilhelmina Sempa

Davide Zazzera 

Neo Amato 

Und Serge Schoonbroodt,  Orgel

 

Was als Projekt für Jugendliche eines Lütticher Jugendhauses entstand, wurde aufgrund desimmensen Erfolges nun auf professionelle Tänzer umgestellt: die undenkbare Kombination von klassischer Orgelliteratur und HipHop-Tanz. Die Musik wird in moderne Choreographie umgesetzt und so wird die Emotion der Orgel für das Publikum greifbar und visionär.

Hip-Hop verlässt die Straße und betritt den Kirchenraum. Hier begegnen sich Musik und Tanz. Zu Gast aus Belgien sind 4 professionelle HipHop-Tänzer und der Konzertorganist Serge Schoonbroodt aus Liége, der gerne Gegensätze  in seinen Konzerten vereint.

Der Organist will die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringen. Zum Konzert sind Orgelfans und die, die keinerlei Zugang zur Orgelmusik haben, Jung und Alt willkommen. Die Künstler passen sich mit Respekt dem Kirchenraum an.

Serge Schoonbroodt ist ein gefragter Organist, insbesondere als Interpret auf historischen Orgeln. Seine Orgelausbildung erhielt er bei seinem Vater an der Hochschule in Brüssel.

 

Die Saarländische Künstlerin Barbara Veldung wird die Tänzer während des Konzertes auf ihre Leinwand bringen.

 

Preise: 15/13/10 €

Wir zeigen einen Musikfilm

in Kooperation mit dem Max-Ophüls-Filmfestival!

Dienstag, 06. November 2018

Filmhaus SAARBRÜCKEN 19h30

Veranstaltung wird noch aktualisiert

KLASSISCHE STUNDE „MUSIK UND SPORT“

SCHWIMMEN ZUR WASSERMUSIK

VON G. F. HÄNDEL

 

Mi, 07. November 2018 9:00-10:00 Uhr, Kombibad Fechingen
Do, 08. November 2018 18:00-19:00 Uhr, Hallenbad Dudweiler
Do, 08. November 2018 19:30-20:30 Uhr, Schwimmbad Altenkessel

Händel war zu seiner Zeit ein barocker Superstar

Georg Friedrich Händel lebte zunächst in Halle, aber schon früh berühmt geworden zog er nach London. Dort war man begeistert über den musikalischen „Fang“, den man gemacht hatte. Zum Dank komponierte Händel dem englischen König Georg I Musik für einen Bootsausflug auf dem Fluss Themse. Seit diesem Tag bis heute ist Händels „Wassermusik“ ein absoluter Hit.

Suite Nr. 1 in F-Dur, HWV 348

Ouvertüre (Largo – Allegro) – Adagio e staccato – Allegro – Andante – Allegro da capo – Menuett – Air – Menuett – Bourée – Hornpipe – Allegro

Suite Nr. 2 in D-Dur, HWV 349

Ouverture (Allegro) – Alla Hornpipe – Menuett – Lento – Bourrée

Suite Nr. 3 in G-Dur, HWV 350

Sarabande – Rigaudon 1 – Rigaudon 2 – Menuett 1 – Menuett 2 – Gigue 1 – Gigue 2

 

Eintrittspreise: es gelten die normalen Schwimmtarife.

Erste Musikalische Soirée der deutschen Radio Philharmonie

FR, 09.November 2018, 20:00 Uhr

Congresshalle Saarbrücken

Dirigent: Emilio Pomarico

Solistin : Sarah Wegener, Sopran

Seit mehr als zehn Jahren ist die Deutsche Radio Philharmonie fester Bestandteil der weltweit einmaligen deutschen Orchesterlandschaft. Das Orchester entstand aus der Fusion von Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (SR) und Rundfunkorchester Kaiserslautern (SWR) und nimmt als ARD-Rundfunksinfonieorchester seine Aufgaben an den Orchesterstandorten Saarbrücken und Kaiserslautern ebenso wahr, wie auch in den Kulturprogrammen des Saarländischen Rundfunks und des Südwestrundfunks, im SR/SWR-Fernsehen oder auf ARTE. Regelmäßig tritt die Deutsche Radio Philharmonie im grenznahen Frankreich und Luxemburg auf, sowie in Mainz, Karlsruhe und Mannheim. Tourneen führten in den letzten Jahren in die Schweiz, nach Polen, China, Japan und bereits drei Mal nach Südkorea.

Im Zentrum der Orchesterarbeit stehen das klassisch-romantische Kernrepertoire und regelmäßige Uraufführungen zeitgenössischer Musik sowie die Vergabe von Auftragswerken. Mit der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ hat die Deutsche Radio Philharmonie jungen Komponisten ein Podium zur Aufführung ihrer ersten Orchesterwerke geschaffen. Auch mit Spezialisten erarbeitete historisch-informierte Interpretationen der Vorklassik sind regelmäßig in den Konzertprogrammen präsent, ebenso neu- oder wiederentdeckte Werke bislang wenig beachteter Komponisten, darunter der deutsch-französische Romantiker Louis Théodore Gouvy, der Exilkomponist Werner Wolf Glaser oder der deutschstämmige, israelische Komponist Tzvi Avni.

Programm: Rudi Stephan – Musik für Orchester in einem Satz, Arnold Schönberg – Sechs Lieder op. 8 für hohe Stimme und Orchester , Johannes Brahms – Sinfonie Nr. 1 op. 68, c-Moll.

Eine Veranstaltung des Saarländischen Rundfunks in Kooperation mit den Internationalen Musikfestspielen Saar. Tickets in den SR-Shops: Musikhaus Knopp Saarbrücken und KLEIN Buch + Papier St. Wendel oder www.proticket.de.

Dixit Dominus Oratorium von Georg Friedrich Händel

Samstag, 10. November 2018, 19:00 Uhr

Stiftskirche Saarbrücken

SAarVOIR CHANTER, ENONA und Filsbach Consort: Drei junge hochkarätige Vokalensembles der Großregion sowie Instrumentalistinnen der Hochschule für Musik Saar zünden ein musikalisches Feuerwerk bei Händels virtuosem Chorwerk.

Preise: 20/18/12 €, Vorverkauf unter Ticket regional und Musikhaus Knopp drei junge Vokalensembles der Grossregion

 

Bei diesem Werk handelt es sich um eine Vertonung für Chor, Solisten und Orchester des Psalms 110 in der lateinischen Fassung der Vulgata. Neben „Dixit Dominus“ sind folgende Werke vorgesehen: Alles, was ihr tut (Dietrich Buxtehude), Miserere (Jan Disma Zelenka).

 

Bei der Umsetzung dieses anspruchsvollen Projektes arbeitet das Vokalensemble SAarVOIR CHANTER mit zwei befreundeten Gastensembles zusammen. Die Ensembles ENONA (Mainz) sowie das Filsbach Consort (Mannheim) sind ebenfalls zwei junge Vokalensembles, die sich aus semi-professionellen SängerInnen zusammensetzen. Das Orchester wird sich aus Instrumentalistinnen sowie Instrumentalisten der Hochschule für Musik Saar zusammensetzen. Somit werden insgesamt ca. 30 MusikerInnen an dem Projekt mitwirken. Die musikalische Leitung des Projektes hat Mauro Barbierato.

 

Preise: 20/18/12 €

FRIEDENSKONZERT

deutsch-französisches REQUIEM

REQUIEM VON MOZART und SAINT-SAENS

Sonntag 11. NOVEMBER 2018, 16:00 Uhr
Verdun Kathedrale

DEUTSCH-FRANZÖSISCHER FESTIVALCHOR
RUSSISCHE STAATSPHILHARMONIE
VLADIMIR SPIVAKOV, Leitung

Sofia Formina, Sopran

Anke Vondung, Alt

Ian Storey, Tenor

Wolfgang Schöne, Bass

Im November 2018 jährt sich ein kulturelles Großereignis in der Geschichte Europas, welches sowohl die Vergangenheit berücksichtigt als auch in der jetzigen Situation Europas in die Zukunft weisen könnte:

Zum 100-jährigen Ende des ersten Weltkrieges erklingt ein großes Friedenskonzert, und zwar genau am Armistice-Sonntag (franz. Waffenstillstand), dem 11.11.2018 um 16 Uhr in der Kathedrale von Verdun mit dem „deutschen“ Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart und dem „französischen“ Requiem von Camille Saint-Saëns. Dargeboten wird dieses Konzert an diesem besonderen symbolischen Ort in Verdun von einem ausgewählten Deutsch-Französischen Festivalchor von hervorragender Qualität, auch gerade mit vielen jungen MitsängerInnen. Die Gesamtleitung liegt in Händen von Maestro Vladimir Spivakov und seiner Russischen Nationalphilharmonie, Internationale Solisten versprechen zudem eine herausragende Aufführung. ARTE wird das Konzert live übertragen.

 

Eintritt frei

Die Int. Musikfestspiele Saar bieten einen Bustransfer an am 11.11.2018 nach Verdun ab 13 Uhr sowie einen Rücktransport nach Saarbrücken bei einer Ankunft gegen 20 Uhr. Der Gesamtpreis des Bustransfers inklusive reservierter Plätze in der Kathedrale beträgt 40.-. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter musikfestspielesaar@yahoo.de oder 0681/976100 oder 0177/3498872

Abfahrt bei Schwamm & Cie mbH Bismarkstraße 144, 66121 Saarbrücken am Schlachthof

 

 

 

Sofia Fomina / Sopran

Foto @ Alecsandra Raluca Dragoi Photography and Olga Martinez Designs

 

Gelobt für ihren „furchterregend auffälligen“ und „atemberaubend silbrigen“ Sopran-Sound, machte Sofia Fomina 2012 ihren ersten Auftritt in der internationalen Opernszene, als sie als Isabelle in Meyerbeers Robert le Diable am Royal Opera House ein sensationelles Debüt gab. Zuvor war sie Ensemblemitglied des Saarländischen Staatstheaters und der Oper Frankfurt und wirkte seitdem an der Pariser Oper, der Bayerischen Staatsoper, der Ungarischen Nationaloper, dem Königlichen Opernhaus, dem Théâtre du Capitole de Toulouse, dem Theater an der Wien und dem Concertgebouw Amsterdam mit. Sie war häufig mit Vladimir Jurowski und dem London Philharmonic Orchestra zusammen und sang mit ihnen in Fidelio und Mahlers 4. und 8. Symphonie in London und auf Tourneen in Europa und den USA. Weitere Konzertauftritte sind Mahlers 2. Symphonie mit Teatro Real, Silvesterkonzerte mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia und der Tschechischen Philharmonie, Falstaff mit dem Symphonieorchester der Stadt Birmingham und eine Tournee von Mahlers 4. Sinfonie mit dem Mahler Kammerorchestra und Vladimir Jurowski.

 

Fomina beginnt die Saison 2017/18 mit zwei Rollen- und House-Debüts: an der Seattle Opera als Rosina Il Barbiere di Siviglia und unmittelbar darauf, als Musetta La Bohème bei den Festspielen Baden-Baden mit Teodor Currentzis. Weitere Auftritte waren Gilda Rigoletto bei der Rückkehr zum Royal Opera House in Covent Garden und fünf Auftritte an der Bayerischen Staatsoper: Adele Die Fledermaus, Woglinde Götterdämmerung, Oscar Un Ballo in Maschera, Fiakermilli Arabella und ein Rollendebüt als Angelica in einer Neuproduktion von Orlando Paladino. Auf der Konzertbühne singt  Fomina in Mahlers 8. Symphonie mit dem Danish National Symphony Orchestra unter der Leitung von Fabio Luisi und setzt ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem London Philharmonic Orchestra und Vladimir Jurowski fort, um Woglinde Das Rheingold zu singen. Fomina tritt auch in der Deutschen Aids-Stiftung Operngala der Deutschen Oper Berlin auf.

 

In der letzten Saison kehrte Fomina an das Royal Opera House zurück, um als Olympia in Hoffmans Erzählungen zu debütieren, und begann mit dem Théâtre du Capitole de Toulouse als Berthe in einer Neuproduktion von Meyerbeers selten gespielter Oper Le Prophète und mit dem Theater an der Wien als Aquillo in einem Konzert Auftritt von Adriano in Siria. Fomina gab auch ihr Debüt mit dem Orchestra dell ‚Accademia Nazionale von Santa Cecilia für die Neujahrsgala-Aufführungen von Die Fledermaus und kehrte für Mahlers Symphonie Nr. 8 und Beethovens Fidelio zum London Philharmonic Orchestra zurück. Sie trat auch dem Orchester unter der Leitung von Vladimir Jurowski für Aufführungen von Mahlers 4. Sinfonie in London, Madrid, Valencia, Alicante, Dresden und New York und für eine Aufführung der Mahler Symphony No. 2 in Toledo Cathedral mit Teatro Real.

 

In Russland geboren, studierte Fomina am Orlovsky Music College und der Gnesin Academy of Music in Moskau. Ihre Karriere begann am Novosibirsker Opernhaus, wo sie unter anderem Despina Così fan tutte und Susanna Le nozze di Figaro sang. Später trat sie dem Ensemble des Staatstheaters Saarbrücken bei, wo sie unter anderem die Königin der Nacht Die Zauberflöte, Giulietta I. Capuleti und Montecchi, Zerbinetta Ariadne auf Naxos, Rosina Il Barbiere di Siviglia und Gretel Hänsel und Gretel sang. Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied der Frankfurter Oper, wo sie ua Onoria in einer Neuproduktion von Glucks Ezio, Nanetta in einer Neuproduktion von Verdis Falstaff, Königin der Nacht, Sophie Werther, Blondchen, Zerbinetta und Musetta mitmachte.

 

Auf der Konzertbühne trat sie mit Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Juri Bashmet, Will Humburg, Georg Petrou, Konstantin Trinks, Konrad Junghänel, Rory Macdonald und Teodor Currentzis auf. 2010 erhielt sie ein Stipendium der Wagner-Gesellschaft in Bayreuth und wurde von Vladimir Jurowski eingeladen, Janáčeks The Eternal Gospel mit dem London Philharmonic Orchestra in der Royal Festival Hall aufzuführen. Zu ihren jüngsten Engagements zählen Marzelline in einer Konzertversion von Fidelio im Concertgebouw Amsterdam und Mussorgskys The Nursery und Mahlers 4. Symphonie auf Tournee in Ferrara, Bologna und Frankfurt mit dem Mahler Chamber Orchestra, Gerald Finley und Vladimir Jurowski.

 

Als engagierte Liedersängerin ist sie Preisträgerin der 9. Internationalen Mozart-Competition in Salzburg und gastierte in Japan, Lettland und Deutschland. Ihr Repertoire umfasst Lieder von Schubert, Mahler, Schumann, Mendelssohn, Berg, Rachmaninoff und Tschaikowsky.

 

Zu den jüngsten Opernerfolgen zählen ihr Debüt Opéra de Paris als Blondchen in einer Neuproduktion von Die Entführung aus dem Serail und Jemmy Guillaume Tell im Royal Opera House. In der letzten Spielzeit war sie als Blondchen und Oscar in einer Neuproduktion von Un Ballo in Maschera an der Bayerischen Staatsoper zu sehen. Sie sang Carmina Burana bei einem Neujahrs-Galakonzert mit der Tschechischen Philharmonie und Jakub Hrusa und machte ihr Debüt beim City of Birmingham Symphony Orchestra in einer Konzertversion von Falstaff unter der Leitung von Edward Gardner.

 

 

Anke  Vondung  / Mezzosopran

Anke Vondung wurde in Speyer geboren und studierte bei Professor Rudolf  Piernay an der Musikhochschule Mannheim.

 

Zwischen 1997 und 1999 gewann sie zahlreiche Preise renommierter Gesangswettbewerbe, unter anderem beim Intern- Wettbewerb ‚Schubert und die Musik des 20. Jahrhunderts’ in Graz, beim Robert-Saar-Gesangswettbewerb in Bad Kissingen, desgleichen beim Intern. Hans-Gabor-Belvedere-Wettbewerb in Wien, beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin in der Sparte Konzert, beim intern. ARD-Musikwettbewerb in München, beim Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb. Außerdem erhielt sie ein Stipendium des Bundespräsidenten, sowie ein Stipendium des Ravinia-Festivals in Chicago.

 

In den Spielzeiten 1999/2000 bis Ende 2011/02 war sie Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters in Innsbruck, wo sie zahlreiche große Partie ihres Faches sang  (u.a. Oktavian, Sesto, Hänsel).

 

Foto @ Undine Hess

 

Ab dem Jahr 2000 folgten Gastverpflichtungen u. a.  an das Theatre Chatelet de Paris, an die Staatsoper München (u. a. Siebel in Gounod’s ‚Faust’, Cherubino ‚Le nozze di Figaro’),

 

an die Opéra Bastille Paris (u. a. ‚Boris Godunov’, ‚Rosenkavalier’-Premiere Oktavian), an das Grand Theatre de Geneve für verschiedene Produktionen, an die Nederlandse Opera Amsterdam, an die Staatsoper Berlin, an das Theater an der Wien, an die Staatsoper Hamburg, an die San Diego Opera, an die Metropolitan Opera New York, sowie zu renommierten Festspielen, wie Salzburger Festspiele, Mozart-Festwochen Salzburg, Glyndebourne Festival, Bregenzer Festspiele, Herrenchiemsee-Festival, Flandern-Festival, Münchner Opernfestspiele, Bachwoche Ansbach, Wiener Festwochen, Rheingau-Musikfestival, Bachwochen Stuttgart, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

 

In den Spielzeiten 2003/04 bis 2005/06 war Anke Vondung festes Ensemblemitglied  der Semperoper Dresden, wo sie  zahlreiche große Partien ihres Faches singen konnte.

 

Der Semperoper Dresden ist sie bis heute eng verbunden und ist dort seit ihrem Festengagement  in jeder Spielzeit in verschiedenen Produktionen zu hören.

 

Zu ihrer künstlerischen Tätigkeit gehören auch Konzerte und Liederabende.

 

Ein breit gefächertes Konzertrepertoire und zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens.

 

Zahlreiche Konzerte in Europa, den USA und  Asien, mit renommierten Orchestern, wie Wiener Symphoniker, London Philharmonic Orchestra, Minnesota Orchestra,  Gürzenich-Orchester, MDR-Sinfonieorchester, Concerto Köln, Ensemble Modern, Freiburger Barokorchester,  Bremer Kammerphilharmonie, Concertgebouw Orkest Amsterdam, Nederlands Radio Filharmonisch Orkest Staatskapelle Dresden, Gewandhausorchester Leipzig, Akademie für Alte Musik Berlin, Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, WDR-Sinfonieorchester Köln,  Orchester der Bachakademie Stuttgart, Montreal Symphony Orchestra, waren und sind fester Bestandteil ihrer Aktivitäten. Dabei konzertierte Anke Vondung mit Dirigenten wie James Conlon, Helmuth Rilling, Sir Roger Norrington, Philippe Herreweghe, Edo de Waart, Marc Albrecht, Gerd Albrecht, Kent Nagano, Philipe Jordan, Ivan Fischer, Armin Jordan, Manfred Honeck, Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, James Levine, Fabio Luisi, Marek Janowski, Vladimir Jurowski, Alexander Shelley, Howard Arman, Lothar Zagrossek, Peter Schneider, Jun Märkl, Enoch zu Guttenberg, Hans-Christoph Rademann, Jeffrey Tate, Richard Bonynge.

 

Zukünftige Verpflichtungen der nächsten Jahre werden sie wieder auf die großen Opernbühnen und Konzertpodien führen.

 

 

 

 

Ian Storey / Tenor

Foto @ Marco Brescia/Teatro alla Scala

 

Ian Storey wurde in Chilton, Grafschaft Durham geboren und aufgewachsen. Er erwarb einen BA (Hons) in Möbeldesign an der Loughborough Universität und nahm danach eine Lehrstelle in Neuseeland an, wo er mit Anthea Moller begann Gesang zu studieren. Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien studierte er bei Bryan Drake und Laura Sarti in London, dann bei Dante Mazzola in Mailand. Danach studierte er bei Carlo Cossutta in Triest. Er wird von James Vaughan trainiert.

 

Seine Opernkarriere begann 1991 als Mitglied des Männerchores  in The Rape of Lucretia, gefolgt von Rodolfo in La bohème und Radames in Aida, alle mit Opera East. Weitere Rollen waren Don José in Carmen, Osaka in Iris und die Titelrollen in Peter Grimes und Faust.

 

Im Jahr 1993, mit Unterstützung der Royal Opera, Covent Garden und der Peter Moores Foundation, studierte er am National Opera Studio in London. Walter Scott & Partners finanzierte weitere Studien in Italien.

 

Er studierte viele Hauptrollen bei den großen britischen Operngesellschaften, darunter Mark in The Midsummer Marriage, Cavaradossi in Tosca, Carlo VII in Giovanna d’Arco und Corrado in Il Corsaro für die Royal Opera, Covent Garden und Alvaro in La forza del destino für Scottish Opera.

 

Ian hat Nozze istriane, Jenůfa und Lulu auf CD aufgenommen. Rundfunkaufnahmen für BBC Radio 3 gehören The Olympians von Bliss, Elgars Die spanische Lady und Benjamins Eine Geschichte aus zwei Städten. Er hat auch Nozze istriane für das italienische Fernsehen aufgenommen. DVDs beinhalten Tristan und Isolde von La Scala; Dimitri in Boris Godunow, La Fenice und Samson in Samson und Dalila, St. Galler Festspiele. Andere CDs enthalten ein Album – „Ian Storey Sings“

 

Sein umfangreiches Repertoire umfasst Cavaradossi in Tosca, Rodolfo in La bohème, Manrico in Il trovatore, Pinkerton in Madama, Boris in Kata Kabanová (live für BBC Radio 3) und Florestan in Fidelio (auch live für BBC Radio 3) ) für die schottische Oper; Cavaradossi, Boris, Erik in Der Fliegende Holländer und Calaf in Turandot für die Welsh National Opera; Cavaradossi für die Oper Nord; Jean in Hérodiade für Dorset Opera; Cavaradossi in Bari, Calaf für das Puccini Festival in Torre del Lago, in Genua, Montpellier, Bari, Mexico City, Berliner Staatsoper, der Royal Opera, Covent Garden und in der Arena di Verona; Turiddu in Cavalleria Rusticana in Treviso; Gregor in Věc Makropulos und Števa in Jenůfa in Neapel, mit Raina Kabaivanska; Calaf und Lorenzo in Nozze Istrien in Triest; Don José in Carmen in Cagliari, der Bayerischen Staatsoper in München, der Königlich Schwedischen Oper in Stockholm und das Glyndebourne Festival Opera; Alwa in Lulu für Palermo; Samson in Samson und Dalila in Genua, St. Galler Festspiele und Triest; Herman in Pikovaya Dama in Bologna, Riga, Bordeaux und zusammen mit Placido Domingo in Madrid; Bacchus in Ariadne auf Naxos in Venedig, Wiener Staatsoper und Lissabon; Dick Johnson in La Fanciulla del West in Turin und Frankfurt; Erik in Der Fliegende Holländer für die Mailänder Scala, San Francisco, Washington DC und die Griechische Nationaloper; die Titelrolle in Otello in St.Gallen, Neapel, Los Angeles und in Wroclaw; Števa in Jenůfa in Oviedo und für die Scala; Sergey in Lady Macbeth von Mzensk in Riga; die Titelrolle von Tannhäuser in Frankfurt und Bologna; Tristan in Tristan und Isolde mit Patrice Chéreau an der Scala, Dimitri in Boris Godunov in Venedig und Turin; Florestan in Barcelona und Turin; Tristan für die Deutsche Oper und Staatsoper in Berlin, in Düsseldorf, Zürich, Barcelona, ​​Bilbao, Genua, Oslo, Venedig, Straßburg, Darmstadt und für das Glyndebourne Festival; Énée in Les Troyens für Berlin Deutsche Oper und Karlsruhe; Siegfried in Götterdämmerung in San Francisco, Bari und der Staatsoper, Berlin; Parsifal für das Wels-Festival;

 

Zu den Konzerten gehören Věc Makropulos im Concertgebouw in Amsterdam, Verdis Requiem in der Kathedrale von Durham und Newcastle; ein Konzert zu Ehren von Renata Scotto in Danzig, Polen; die glagolitische Messe in Venedig; Das Lied von der Erde in Bologna; Beethovens 9. Sinfonie in Bologna und in Rom; Canto di Pace in Trient; Cavalleria Rusticana in Manchester mit dem Hallé Orchestra; Aegisth in Elektra beim Edinburgh Festival, in São Paulo und mit  LSO in London; Beethovens 9. Sinfonie in Accra, Ghana anlässlich des 50. Jahrestages der Unabhängigkeit (Orchester und Chor der Mailänder Scala); Akt III Turandot (Berio) zum 200. Jubiläum von Ricordi in der Scala unter der Leitung von Riccardo Chailly; Akt II Tristan für die Bregenzer Festspiele und mit den Berliner Philharmonikern, Titelrolle von Rienzi in der Avery Fisher Hall, New York; Dream of Gerontius mit den Berliner Philharmonikern; Wagner Gala Konzerte in Gent und Antwerpen; Tristan konzertant mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra. Galakonzerte in Prag, Ostrava, Bratislava und Zlin. Tristan konzertant in Craiova. Das Wunder der Heliane in Freiburg (auch auf CD aufgenommen)

 

Kürzlich hat Ian Tristan im Concertgebouw, Amsterdam gesungen; Énée in Les Troyens in Hamburg und Genf; Tristan in Ferrara mit der Nürnberger Oper, Tristan in Hamburg, Otello in Antwerpen, Gent, Düsseldorf, Trondheim und Verona: Calaf in Turandot in Nara, Japan, Operngalas in der Suntory Hall in Tokio, Osaka und Kyoto: Peter Grimes in Bologna: Der Fremde in Das Wunder der Heliane in Antwerpen und Gent.

 

Zukünftige Arbeiten umfassen: Peter Grimes, Salome, Götterdämmerung, Tristan und Isolde.

 

Im Jahr 2008 wurde Ian von der Loughborough University mit dem „Doctor of Letters“ (Doktor der Litaeraturwissenschaften) ausgezeichnet – „in Anerkennung seines herausragenden Beitrags zur Oper“.

 

Im Jahr 2016 wurde er Patron der Künste an seiner alten Schule – Ferryhill Business and Enterprise College, wo er sich in der Approach Too Organisation mit Mentoring, Motivation und Erreichen von Zielen beteiligt.

Er ist ein Botschafter für Herefordshire im Vereinigten Königreich.

 

 

Wolfgang Schöne / Bassbariton

Foto @ Annette Koroll

 

Der Bassbariton Wolfgang Schöne, der von der Opernwelt (August 2017) für seinen „samtigen Bass“ gefeiert wird, gehört zu den gefragten Sängern seines Fachs. Seine überzeugende Rollengestaltung wird von Publikum und Presse gleichermaßen gelobt: „Das intensivste darstellerische Porträt gelingt jedoch Wolfgang Schöne in der Prospero-Rolle des weisen Alten“ (FAZ, 4. Juni 2009 über Henze L’Upupa).

 

Von 1973 bis 2005 gehörte er dem Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart an. Hier wurde ihm 1978 der Titel „Kammersänger“ und 2007 die Ehrenmitgliedschaft der Württembergischen Staatstheater verliehen.

 

Wolfgang Schöne ist auf Konzert- und Opernbühne gleichermaßen zuhause und musizierte mit den führenden Orchestern der Welt wie den Wiener und den Berliner Philharmonikern, Chicago Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Cleveland Orchestra, Philadelphia Orchestra, Israel Philharmonic, London Philharmonic, New York Philharmonic und mit namhaften Dirigenten wie Sir Georg Solti, Herbert von Karajan, Riccardo Muti, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Rafael Kubelik, Wolfgang Sawallisch, Giuseppe Sinopoli, Jeffrey Tate, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann, Sir Andrew Davis und Riccardo Chailly.

 

Seine größten Erfolge feierte er als Dr. Schön („Lulu“) in Paris, Athen, Glyndebourne, Köln, Stuttgart und Chicago, Lodovico Nardi („Die Gezeichneten“) bei den Salzburger Festspielen und in Amsterdam, in der Titelpartie von „Der fliegende Holländer“ in Amsterdam, Köln, Barcelona und Hamburg, als Amfortas („Parsifal“) in Amsterdam, Hamburg, Paris, München, Tokio, Venedig und London, sowie als Hans Sachs („Die Meistersinger von Nürnberg“) in Hamburg. Er sang Borromeo („Palestrina“) in Berlin mit Christian Thielemann, Kurwenal („Tristan und Isolde“) in Montpellier und Don Alfonso („Cosi fan tutte“) in Tokio und an der Mailänder Scala.

 

Sein umfangreiches Konzertrepertoire umfasst die Passionen von Bach ebenso wie Bruch „Odysseus“, Händel „Messias“, Mahler „Sinfonie N° 8“ und „Des Knaben Wunderhorn“, Haydn „Die Schöpfung“, Martin „Jedermann Monologe“, Mendelssohn „Elias“ und „Paulus“, Schostakowitsch „14. Symphonie“ und Zemlinsky „Lyrische Sinfonie op. 18“.

 

Höhepunkte der letzten Jahre waren Der alte Mann in Henzes „L’Upupa“ an der Dresdner Semperoper und in Amsterdam, Mahlers „Sinfonie N° 8“ mit dem New York Philharmonic Orchestra und Lorin Maazel in der Avery Fisher Hall, Lodovico Nardi in der US-Erstaufführung von „Die Gezeichneten“ (Leitung: James Conlon) an der Los Angeles Opera und Moses in Schönbergs „Moses und Aron“ in Budapest. Außerdem gastierte er mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman beim Lucerne Festival (Schönberg „Gurre-Lieder“), sang Simone Trovai in Korngolds „Violanta“ am Teatro Colon in Buenos Aires, Marquis de la Force in „Dialogues des Carmélites“ an der Staatsoper Stuttgart und der Hamburgischen Staatsoper. 2013 gestaltete er bei den Niedersächsischen Musiktagen mit der NDR Radiophilharmonie Hannover unter Eivind Gullberg-Jensen den Alberich in einer gekürzten Fassung der „Götterdämmerung“. Er sang Arkel in „Pelléas et Melisande“ am Aalto Theater Essen, an der Opéra de Nantes und der Hamburgischen Staatsoper (Leitung: Kent Nagano). Unter Daniel Barenboim sang er 2016 in der Neuproduktion von Martinůs „Juliette“ und 2017 als Nourabad in einer Neuinszenierung von „Les pêcheurs des perles“ (Regie: Wim Wenders).

 

2018 kehrt er, erneut unter Barenboim, als Arkel an die Berliner Staatsoper zurück.