Open-Air-Feuerwerk

Festival-Digestif:
Open-Air-Konzert der Big Band der Bundeswehr
mit Till Brönner und Magnus Lindgren

Mittwoch, 5. Juni 2019, 19.30 Uhr
Römische Ruinen des
Europäischen Kulturparks Bliesbruck Reinheim


Unter der Schirmherrschaft von
Generalinspektor Eberhard Zorn


Big Band der Bundeswehr
Till Brönner, Trompete
Magnus Lindgren, Saxophon, Flöte

Die Big Band der Bundeswehr, unter der Leitung von Bandleader Timor Oliver Chadik, zählt gleich aus mehreren Gründen zu den ungewöhn­lichsten Show- und Unterhaltungsorchestern Deutschlands. So sticht das Ensemble bereits unter den insgesamt 14 Klangkörpern des Militärmusikdienstes der Bundeswehr im Auftrag, Auftreten und Sound einer klassischen Big Band Besetzung deutlich hervor. Gewöhnliche Marsch- und Orchesterliteratur sind hier Fehlanzeige. Da­rüber hinaus gibt es kein zweites Show- und Unterhaltungsorchester, dass mit einer derart hochmodernen, multimedial aufbereiteten und damit einzigartigen Bühnenshow durch Deutschland und die Welt reist.

Obwohl die Big Band – ganz wie es sich für eine Militär-Bigband gehört – in Uniform spielt, hat Uniformität in der Musik hingegen keinen Platz. Wer ein Konzert der Big Band der Bundeswehr erlebt, hört nicht nur Musik im Big Band Sound aus den Genres Swing, Rock und Pop. Regelmäßig lädt sich das Ensemble auch Gäste ein, mit denen es diese vielseitigen Stile musikalisch auslotet – am 5. Juni sind dies der weltberühmte Jazztrompeter Till Brönner und der Saxophonist und Flötist Magnus Lindgren.

Haben bereits Präsidenten der Vereinigten Staaten, der Bundespräsident und auch der Papst gleichermaßen zum Groove der Big Band der Bundeswehr mit ihren Füßen gewippt oder den Fingern geschnipst, dürfen wir es ihnen in diesem Sommer gleichtun, und mit diesem einmaligen Erlebnis den 30. Geburtstag des Kulturparks auf der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich gebührend feiern.

 

 

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Festivalfinale:
Festkonzert 50 Jahre Informatik

Sonntag, 26. Mai 2019, 11.00 Uhr
Congresshalle Saarbrücken


Unter der Schirmherrschaft von
Prof. Dr. Manfred Schmitt
Präsident der Universität des Saarlandes

Deutsche Radio Philharmonie
Pietari Inkinen, Leitung
Kari Kriikku, Klarinette

Das Finale der 30. Internationalen Musikfestspiele Saar feiern wir gemeinsam mit dem 50. Geburtstag der Informatik der hiesigen Universität des Saarlandes. Beide sind seit Jahrzehnten gewachsene Institutionen, die zum einen zum Kulturland Saarland sowie zum mittlerweile international bekannten IT-Standort Saarland beitragen. Beide sind generationsübergreifend, mit viel Leidenschaft gewachsen und im Herzen Europas verankert.

Die Deutsche Radio Philharmonie unter ihrem finnischen Dirigenten Pietari Inkinen wird anlässlich dessen ein Programm spielen, das europäischer nicht sein könnte: Zum einen die „Symphonie brève” von Louis Théodore Gouvy, der am 3. Juli 1819 im heutigen Saarbrücken-Schafbrücke geboren wurde – dann das „Klarinettenkonzert” von Kimmo Hakola, gespielt von Kari Kriikku, „als Reminiszenz an meine finnische Heimat”, ­so Pietari Inkinen. Seinen fulminanten Abschluss findet das Finale mit dem „Sacre du printemps” von Igor Stravinsky, ein Stück, das 1913 in Paris uraufgeführt wurde und erst einmal durch seine fremden, rohen und archaischen Melodien und Rhythmen für allgemeine Irritation sorgte, bevor es zu einem der Klassiker in den Konzertprogrammen wurde und die Musik in das 20. und 21. Jahrhundert geführt hat.

Manchmal sind Veränderungen notwendig, muss Neues gewagt werden, um die Kunst in eine „New Generation” zu führen.

Programm:
Louis Théodore Gouvy
Symphonie brève op. 58
Kimmo Hakola
Konzert für Klarinette und Orchester (2001)
Igor Strawinsky
Le sacre du printemps

Konzerteinführung
10.15 Uhr
Bankettraum Congresshalle

Orchesterspielplatz
11.00 Uhr
für Kinder ab 4 Jahren

Sendetermin 26.5.2019
Direktübertragung auf
SR 2 KulturRadio und danach auf
www.drp-orchester.de und www.sr2.de www.sr2.de

Tickets:
SR-Shop im Musikhaus Knopp
Tel. 0049 (0)681 9880880

 

 

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Bundesjazzorchester

Donnerstag, 23. Mai 2019, 19.00 Uhr
Open-Air-Bühne Ludwigsplatz Saarbrücken


„A Tribute To Kenny Clarke/Francy Boland Big Band”

Jiggs Whigham, Leitung

„Ohne das BuJazzO wäre ich nicht da, wo ich heute stehe.” (Till Brönner)

So wie Till Brönner geht es wohl vielen der heute renommierten Jazzmusiker. Denn seit 1988 gilt das offizielle Jugendjazzorchester der Bundesrepublik Deutschland als ausgezeichnete Talentschmiede für zukünftige Jazzmusikerinnen und -musiker. Herausragende Nachwuchsmusiker formen gemeinsam mit renommierten Dirigenten und Dozenten einen Klangkörper mit höchstem musikalischem Anspruch.

2019 widmet sich das Bundesjazzorchester dem musikalischen Schaffen der Kenny Clarke-Francy Boland Big Band. Über Jahre hinweg hat sie Maßstäbe in Europa als eigenständige und unverwechselbare Stimme des Jazz gesetzt. Das Bundesjazzorchester hat nun brandaktuell aus dem Nachlass des Produzenten der Bigband, Pierluigi „Gigi” Campi, rund 240 Arrangements handgeschriebener Originalnoten der Kenny Clarke/Francy Boland Big Band erhalten. Dieser „unschätzbare Fundus” wird in Kooperation mit den Internationalen Musikfestspielen Saar unter der Leitung von Jiggs Whigham erstmals als Open-Air-Happening auf dem Ludwigsplatz Saarbrücken erklingen.


 

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Im Anschluss an das Konzert ist eine spektakuläre Lichtinstallation der Ludwigskirche seitens der HBKsaar geplant.

 

Musikalisches Feuerwerk
der Internationalen Musikfestspiele Saar

Open-Air-Happening
auf dem Ludwigsplatz Saarbrücken


Achtung: geänderte Uhrzeit

Freitag, 24. Mai 2019, 20.00 Uhr
Ludwigsplatz Saarbrücken


Unter der Schirmherrschaft von
Helmut Schleweis
Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes

Chor, Orchester und Solisten
der Hochschule für Musik Saar
unter der Leitung von Prof. Georg Grün

Programm:
Felix Mendelssohn Bartholdy
Lobgesang, op. 52 (MWV A 18)

Anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der Erfindung der Buchdruckerkunst veranstaltete die Bücherstadt Leipzig 1840 eine ganze Festwoche. Felix Mendelssohn Bartholdy war als Gewandhauskapellmeister für die musikalische Gestaltung verantwortlich. Neben Werken von Weber und Händel sollte das Programm auch einen zeitgenössischen Beitrag beinhalten – und der kam von Mendelssohn selbst, eben die Sinfonie-Kantate „Lobgesang”.

Das Werk besteht aus zwei großen Teilen, einem dreisätzigen rein instrumentalen und einem großen Finale mit Solisten und Chor. Die Sinfonie-Kantate basiert auf dem Choral „Alles was Odem hat, lobe den Herrn” aus dem 150. Psalm, den Mendelssohn wie alle anderen Bibelstellen in der Lutherübersetzung verwendet hat. Das allerdings hat ihm Kritik eingebracht, denn er war ja jüdischer Herkunft. Kritik gab es auch von der damals renommierten Allgemeinen Musikalischen Zeitung, Mendelssohn hätte sich „ohne der Idee und tiefen Berechtigung des Vorbilds bewusst zu sein” am Vorbild Beethovens Neunter Sinfonie orientiert.

Der Dirigent Jan Willem de Vriend brachte es jeDer Dirigent Jan Willem de Vriend brachte es jedoch in seiner Werkbesprechung auf den Punkt: Beethovens 9. Sinfonie zeige Beethovens innerliches Ich, ist revolutionär und irdisch, stehe für die Menschheit. Mendelssohn hingegen stelle sich mit dem Lobgesang ganz in den Dienste Gottes, ehre das Leben, ehre Gott.

Dass dieser Lobgesang von den jungen Ensembles und Solisten der Hochschule für Musik Saar aufgeführt wird, zeigt im Sinne unseren Mottos „New Generation” wieder einmal mehr, dass Jugend und Tradition sich keineswegs ausschließen, sondern dass aus der Verbindung beider etwas Wunderbares entstehen kann.

Das Konzert findet außerdem in Kooperation mit der HBKsaar statt, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert. In den Räumen der HBKsaar (Keplerstraße 3, 66117 Saarbrücken) findet zeitgleich zu den Festspielen eine Ausstellung des Schweizer Skizzenbuches von Felix Mendelssohn Bartholdy statt.

Als Vorband spielt die

Groovin' High Group

mit Johannes Müller, Rémi Vignolo,
Gautier Laurent, Pierre-Alain Goulach,
August-Wilhelm Scheer


 

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The King‘s Singers –
GOLDEN und so jung wie nie!

Sonntag, 19. Mai 2019, 17.00 Uhr
St. Peter Merzig

Patrick Dunachie (Countertenor)
Edward Button  (Countertenor)
Julian Gregory  (Tenor)
Christopher Bruerton (Bariton)
Nick Ashby (Bariton)
Jonathan Howard (Bass)

Programm:
Werken u.a. von Tschaikowsky,
George Gersh­win, The Beach Boys,
Maurice Duruflé, Harold Arlen u.a.

Wenn man sich The King´s Singers betrachtet, erweckt dieser Anblick eher Assoziationen an eine Boygroup als an ein Ensemble, das jüngst seinen 50. Geburtstag feierte. The King‘s Singers wurden am 1. Mai 1968 offiziell von sechs Chorstipendiaten des King‘s College in Cambridge gegründet, die gerade ihr Studium abgeschlossen hatten. Zufällig bestand die Besetzung aus zwei Countertenören, einem Tenor, zwei Baritonen und einem Bass - diese Besetzung hat sich bis heute nicht geändert.

Tourneen durch Australien, Neuseeland, die USA und Fernost machten The King´s Singers weltweit bekannt. Schon in den ersten Jahren zeichnete sich das Ensemble durch seine musikalische Vielfältigkeit aus. The King‘s Singers waren allwöchentlich fester Bestandteil zur Hauptsendezeit im englischen Fernsehen. Mit Popmusik, die normalerweise nicht von Gesangsensembles gesungen wurde, ihrem einzigartigen englischen Charme und ihrer musikalischen Qualität eroberten sie die Zuhörer im Sturm.

Seit ihrem Bestehen sind The King‘s Singers gern gesehene Gäste aller großen Konzertsäle. Von der Royal Albert Hall in London über das Opernhaus Sydney bis zur Carnegie Hall New York sind die Künstler weltweit als Botschafter für höchste musikalische Qualität angesehen. Von den vielen Auszeichnungen, mit denen das Ensemble geehrt wurde, sind zwei Grammy Awards, ein Emmy Award und ein Platz in der neu gegründeten Hall of Fame des Gramophone Magazins besonders erwähnenswert.

Vielseitigkeit und musikalische Neugier beflügelten schon immer ihr Engagement für Neue Musik. Sie vergaben Kompositionsaufträge an die besten Vokalkomponisten unserer Zeit, u.a. Sir John Tavener, Töru Takemitsu, John Rutter, Luciano Berio, Nico Muhly, György Ligeti und Eric Whitacre. Diese stehen ebenbürtig neben zahlreichen für The King‘s Singers maßgeschneiderten Arrangements in ihrem umfangreichen Repertoire. 2018 feiern sie Ihr 50-jähriges Bestehen und starten mit neuer Besetzung in eine „Neue Generation”.

Obwohl sich die Welt seit der Gründung von The King‘s Singers gravierend verändert hat, wird die heutige Besetzung des Ensembles immer noch vom selben Geist beseelt: sie wollen zeigen, welche Freude das Singen bringt, und sie möchten die Konzertbesucher mit ihrer Virtuosität begeistern und neugierig machen auf die „New generation” des A Cappella-Gesangs.

 

 

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