Ein Sforzato für die Natur

Die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern spielt unter der Leitung von Pietari Inkinen

23.09

Donnerstag

20:00 Uhr

Congresshalle Saarbrücken

Yeol Eum Son, Klavier

Programm

Jean Sibelius: Pan und Echo op. 53a
L. v. Beethoven: 5. Klavierkonzert op.73
Richard Strauss: 4 Intermezzi aus »Intermezzo« op.72


Die Deutsche Radio Philharmonie ist eines der großen Rundfunk-Sinfonieorchester der ARD und prägt besonders das Musikleben im Südwesten Deutschlands. Vergangene Tourneen führten das Orchester u.a. nach Polen, China und Südkorea. Pietari Inkinen ist seit 2017 Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie. Im Fokus seiner Arbeit steht die große Sinfonik, insbesondere Sinfonien von Antonín Dvorák, Sergej Prokofjew, Jean Sibelius und Anton Bruckner. 
Für Beethovens 5. Klavierkonzert, das im Rahmen der Musikfestspiele auf dem Programm stehen wird, konnte die international renommierte Pianistin Yeol Eum Son gewonnen werden, die besonders für ihre anmutigen und zeitlosen Interpretationen bekannt ist. Die brillante Virtuosin spielte in der Vergangenheit bereits mit weltweit angesehenen Ensembles wie den New York Philharmonic, dem Konzerthausorchester Berlin, den Dresdner Philharmonikern, den Orchestre Philharmonique de Radio France, den Moscow Virtuosi und vielen mehr. Darüberhinaus erhielt sie Preise wie den zweiten Preis der Tchaikovsky International Piano Competition 2013 und der 13. Van Cliburn International Piano Competition im Jahr 2009.
Passend zu Pietari Inkinens Vorliebe für Werke von Jean Sibelius erklingt das Tanz-Intermezzo »Pan und Echo op. 53«. Sibelius komponierte das Stück 1906 in Helsinki für eine Benefizlotterie zugunsten eines Konzerthauses. Das Stück basiert auf der mythologischen Erzählung der schönen Bergnymphe Echo. Der Hirtengott Pan verliebt sich in sie, jedoch erwidert Echo seine Gefühle nicht. Vor enttäuschter Leidenschaft überträgt Pan seine Wut auf ein paar Hirten, die die Nymphe Echo zerreißen und ihre Teile in der ganzen Welt verteilen; lediglich ihre Stimme überlebt, sodass sie als Schall weiter existiert. Neben dem naturmythischen Werk Sibelius‘ und Beethovens Emperor-Klavierkonzert, stehen Auszüge aus einem Werk auf dem Programm, dass im Programm die komödiantische Facette abedeckt. Die 1924 in Dresden uraufgeführte Ehekomödie »Intermezzo« weist autobiographische Bezüge auf. Durch eine Namensverwechselung wurde Richard Strauss ein Brief einer vermeintlichen Verehrerin zugestellt, der seiner Frau, der Sängerin Pauline Strauss, in die Hände fiel. Der Irrtum führte zu einem ausgemachten Ehestreit, der jedoch sowohl im realen Leben als auch in der Oper ein gutes Ende findet. Aus der Oper erklingen die vier Intermezzi.

Yeol Eum Son © Woongchul An

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