Das Weimarer Orchesterdreieck I

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

unter der Leitung von Constantinos Carydis
 
Mao Fujita | Klavier

11.05

Montag

19.00 Uhr | Konzerteinführung 18.15 Uhr

Theater am Ring | Saarlouis

Tickets: 40 / 30 / 25 €

Constantinos Carydis Dirigent
Mao Fujita Klavier

Sergej Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30
Hector Berlioz Symphonie fantastique

Seit seiner Gründung 1946 gehört das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin zu den prägenden Klangkörpern der Musiklandschaft. Ursprünglich 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester (RIAS steht für »Rundfunk im amerikanischen Sektor«) gegründet, wurde es 1956 in Radio-Symphonie Orchester Berlin umbenannt und trägt seinen heutigen Namen seit 1993. Geprägt durch den kulturellen Wiederaufbau mit dem Ziel, Berlin wieder zu einem kulturellen Zentrum zu machen, entwickelte sich der Klangkörper kontinuierlich weiter und gilt heute als »orchestraler Think Tank« unter den hauptstäd- tischen Klangkörpern. Konzepte wie die »Casual Concerts«, bei denen Konzertbesuche in lockerer Atmosphäre mit anschließendem Clubfeeling vereint werden, aber auch eine Grammy-Auszeichnung für die beste Operneinspielung 2011 spiegeln die Innovationskraft, Qualität und Vielseitigkeit des Orchesters wider.

Das Orchester residiert im Konzertsaal der Berliner Philharmonie und zählt mit der Geschichte seiner Chefdirigenten Ferenc Fricsay, Lorin Maazel, Vladimir Ashkenazy, Kent Nagano und Kazuki Yamada (der bei unseren Festspielen des vergangenen Jahres das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss) zu den herausragenden Klangkörpern der gegenwärtigen Orchesterlandschaft.

Seit der Saison 2022/23 spielt der Klangkörper unter der musikalischen Leitung von Constantinos Carydis. Zunächst war er als Pianist in Griechenland tätig; danach wechselte der Neffe des Dirigenten Miltiades Caridis für ein Dirigierstudium zu Hermann Michael an die Hochschule für Musik und Theater in München und begann seine erfolgreiche Karriere mit ersten Engagements am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Viele Engagements und wichtige Meilensteine folgten, wie beispielsweise Aufführungen der »Zauberflöte« bei den Salzburger Festspielen 2018.

Außerdem steht an diesem Abend der junge Pianist Mao Fujita mit auf der Bühne. Der gerade einmal 27-Jährige studiert derzeit bei Kirill Gerstein an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin und ist mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen, wie unter anderem der Silbermedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb 2019 in Moskau, schon jetzt ein aufstrebender Solist mit höchster Qualität und Ausdruckskraft.

Carydis Constantinos © Thomas Brill

DSO Berlin © Lea Hopp

Fujita Mao © Chiba Hiroko

Das Weimarer Orchesterdreieck