Musikfestspiele Saar 2021

Noch lange vor der politischen Einigung des Saarlandes zeichnete sich bereits eine wirtschaftliche Vorprägung ab. Von Frankreich aus über Saarbrücken entlang der Saar bis nach Dillingen und Merzig sowie über St. Ingbert bis Neunkirchen bildete sich eine wirtschaftlich eng miteinander verflochtene Region, die heutige Route du feu. Aus dem ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Land wurde im Zuge der zweiten industriellen Revolution nach und nach eine erfolgreiche Industrieregion. Heute in Zeiten von »Fridays for Future« und pandemiebedingten Herausforderungen stellt sich immer mehr die Frage, kann diese wichtige Lebensader mit der Natur in Einklang gebracht werden, kann Neues aus Altem entstehen, können gemeinsame Wege gerade in Zeiten der Krise gefunden werden? Wie ist Ursprung und Entwicklung miteinander vereinbar?

Mit URSPRÜNGE wagen die Musikfestspiele Saar diesen Grenzgang in der Saison 2021 künstlerisch und möchten durch ambivalent gestaltete Konzertkonzepte Anstöße geben, diesen Fragen auf den Grund zu gehen, und einen Beitrag dazu leisten, den Begriff Industriekul(na)tur neu zu entwerfen.

Eine Einladung zum musikalischen Dialog.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

»…geben doch Wälder, Bäume, Felsen den Widerhall, den der Mensch wünscht.«

Ludwig van Beethoven

Demnächst

  • sonic.art © Michael Jungblut

    10/09/2021 19:00

     

    Sinfonie der Großstadt

    Das sonic.art Saxophonquartett spielt zu Walter Ruttmanns Stummfilm »Berlin – Sinfonie der Großstadt«

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  • Andreas Grau / Ulrich Noethen / Götz Schumacher © Karsten Witt Management

    11/09/2021 20:00 (UA)

    12/09/2021 20:00

    Uraufführung

    FLEGELJAHRE

    Monodrama für einen Schauspieler und zwei Pianisten nach Jean Paul

    Stefan Litwin (Musik)
    Holger Schröder (Text)

    mit
    Ulrich Noethen, Schauspieler
    GrauSchumacher Piano Duo

     

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  • V O C E S 8 © V O C E S 8

    16/09/2021 19:00

    17/09/2021 19:00

    Ursprünge

    Das A Cappella-Ensemble
    VOCES8

    Mehr
  • Victor Kraus Group © Victor Kraus Group

    17/09/2021 20:00

     

    Auf der Suche nach Unendlichkeit

    Die Victor Kraus Group spielt Simeon Ten Holts berühmtes Werk »Canto Ostinato«

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  • Garten der Sinne © Landkreis Merzig-Wadern

    18/09/2021 19:00

     

    Lustwandele!

    Wandelkonzerte mit Studierenden der Hochschule für Musik Saar
    In Kooperation mit »Herbstleuchten – Garten im Licht«

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  • Talomini © Talomini

    19/09/2021 16:00

     

    Naumbalo träum’ mal richtig hin…

    Kinderkonzert mit dem »Jungen Musiktheater Talomini«

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  • © Andreas Zihler

    23/09/2021 20:00

     

    Ein Sforzato für die Natur

    Die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern spielt unter der Leitung von Pietari Inkinen

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  • 24/09/2021 20:00

     

    Mit Staunen sieht das Wunderwerk

    »Die Schöpfung« von Joseph Haydn mit dem Festivalchor der Musikfestspiele
    Musikalische Leitung: Bernhard Leonardy

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  • Baiba Skride © Marco Borggreve

    25/09/2021 20:00

     

    »Baiba Skride and Friends«

    spielen Antonín Dvoráks Streichqartett op. 96 und Klavierquintett op. 81
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  • Deutsch-Französischer Garten © DFG

    26/09/2021 12:00

     

    »Picknick-Konzerte« – »Concerts pique-nique«

    Ein musikalischer Familientag im Deutsch-Französischen Garten Saarbrücken
    Buntes musikalisches Programm in der Konzertmuschel und im Park

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  • Maximilian und Antonia Argmann © Argmann

    29/09/2021 19:30

     

    »Naturgeister«

    Kammermusik mit Antonia Argmann, Harfe
    und Maximilian Argmann, Bariton

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  • Gustav Mahler Jugendorchester © Cosimo Filippini

    01/10/2021 20:00

     

    Sans la musique, la vie serait une erreur

    Das Gustav Mahler Jugendorchester spielt unter der Leitung von Renaud Capuçon.

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  • Bundesjazzorchester © Nico Pudimat

    05/10/2021 20:00

     

    Klingende Utopien – #2021JLID

    Mit dem Bundesjazzorchester

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    Festspiel-Mediathek

    • Werkstattkonzert
      Flegeljahre – Monodrama für einen Schauspieler und zwei Pianisten nach Jean Paul
      von Stefan Litwin
      Live-Streaming am 15. Mai 2021 aus dem Saarbrücker Schloss

    • Das Schumann Quartett spielte Ives und Beethoven. Live-Konzert am 9. Mai 2021 aus der Abtei zu Tholey

       

    • Der Titularorganist der »Notre Dame« de Paris Olivier Latry gastierte am 6. Mai in der Basilika St.Johann. 

       

    • Voces8 eröffneten die Musikfestspiele. Konzertstreaming am 1. Mai 2021 aus London


       

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      Musikfestspiele Saar gGmbH
      IBAN: DE59 5905 0101 0074 1767 02 | BIC: SAKSDE55XXX
      Verwendungszweck: Musikfestspiele Saar 2021

      WERKSTATT-KONZERT

      Flegeljahre
      Monodrama für einen Schauspieler und zwei Pianisten nach Jean Paul

      Stefan Litwin (Musik)
      Holger Schröder (Text)

      mit
      dem GrauSchumacher Piano Duo
      Stefan Litwin und
      Holger Schröder

      Die Musikfestspiele Saar haben dem Komponisten, Pianisten und Saarbrücker Hochschulprofessor Stefan Litwin einen Kompositionsauftrag erteilt. Der Komponist kommt dabei dem langgehegten Wunsch nach, ein abendfüllendes und eigens für das GrauSchumacher Piano Duo und den Schauspieler Ulrich Noethen konzipiertes Stück zu realisieren. Holger Schröder hat aus Jean Pauls Roman »Flegeljahre« ein entsprechendes Libretto erarbeitet.

      In diesem Werkstattkonzert, das einen Ausblick auf die Uraufführung im Herbst gibt, hat man als Zuschauer/Zuhörer schon jetzt die Möglichkeit, Teile der Komposition kennenzulernen und in die besondere musikalisch-poetische Welt Jean Pauls einzudringen.


      PROGRAMMHINWEIS
      Die Uraufführung mit Ulrich Noethen findet am 11./12. September im Weltkulturerbe Völklinger Hütte statt.

      Tickets erhalten Sie ab Juli über Proticket, Voranmeldungen sind ab jetzt schon möglich unter info@musikfestspiele-saar.de

      Kompositionsauftrag der Musikfestspiele Saar, finanziert durch

      PROGRAMM

      CHARLES IVES
      Streichquartett Nr. 1 »From the Salvation Army«
      Andante con moto
      Allegro – Allegro con spirito – Quasi andante
      Adagio cantabile – Allegretto – Andante con moto – Adagio cantabile
      Allegro marziale – Poco andante con moto – Allegro marziale

      LUDWIG VAN BEETHOVEN
      Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131
      Adagio ma non troppo e molto espressivo
      Allegro molto vivace
      Allegro moderato
      Andante ma non troppo e molto cantabile
      Presto
      Adagio quasi un poco andante
      Allegro

      BIOGRAFIE

      Das Schumann Quartett ist dort angekommen, wo alles möglich ist, weil man auf Sicherheiten verzichtet. Das schließt auch das Publikum mit ein, das sich Abend für Abend auf alles gefasst machen muss: „So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live“, sagen sie, „das ist ‚the real thing’, weil wir vorher selbst nie wissen, was passiert. Spätestens auf der Bühne fällt jede Imitation weg, man wird automatisch ehrlich zu sich selbst. Dann kann man in der Musik eine Verbindung mit dem Publikum herstellen, kommunizieren.“ Die Live-Situation wird in naher Zukunft noch weiter aufgeladen: Albrecht Mayer, Menahem Pressler, Kit Armstrong, Anna Vinnitskaya und Anna Lucia Richter zählen zu den aktuellen Partnern der Vier.

      Ein besonderes Highlight der Saison 20/21 stellt die Einladung nach Tokio in die Suntory Hall dar. Des Weiteren wird das Quartett in Nordamerika und Asien auf Tour gehen, zu Gast bei Festivals in Deutschland, in der Schweiz und den Niederlanden sein und Konzerte in den großen Musikmetropolen Zürich, Hamburg, London, Berlin und Madrid spielen. Außerdem wird das Quartett zusammen mit der Sopranistin Katharina Konradi zwei besondere Programme in Barcelona und Madrid darbieten können.

      Ihr Album „Intermezzo“ (2018 | Schumann, Reimann mit Anna-Lucia Richter und Mendelssohn Bartholdy) erfreut sich national und international bester Resonanz, und erhielt den Opus Klassik in der Kategorie Kammermusikeinspielung 2019. Somit wird es als würdiger Nachfolger ihres preisgekrönten „Landscapes“ Albums gefeiert, in dem sie den eigenen Wurzeln nachspürten und Werke von Haydn, Bartók, Takemitsu und Pärt kombinierten. Letzteres wurde unter anderem mit 5 Diapasons sowie dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2017 ausgezeichnet und war Editor’s choice beim BBC
      Music Magazine. Für ihr vorhergehendes Album mit Werken von Mozart, Ives und Verdi wurde dem Schumann Quartett bereits als BEST NEWCOMER 2016 der BBC Music Magazine Award in London verliehen. Im Jahr 2020 hat das Quartett seine Diskographie mit „Fragment“ und seiner Auseinandersetzung mit einem der Meister des Streichquartetts erweitert: Franz Schubert.

      Seit ihrer frühesten Kindheit spielen die drei Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen. 2012 ist die in Tallinn geborene und in Karlsruhe aufgewachsene Liisa Randalu als Bratschistin dazu gekommen. Immer wieder bemerken Außenstehende, wie stark die Bindung zwischen ihnen ist. Die Vier genießen die nonverbale Kommunikation, „ein Blick, und ich weiß, wie er/sie die Musik in dem Moment spielen möchte“. Unterschiedliche Persönlichkeiten treten deutlicher hervor, gleichzeitig entsteht in jedem musikalischen Werk ein gemeinsamer Raum, findet eine geistige Metamorphose statt. Vielleicht sind diese Offenheit und Neugierde die entscheidenden Einflüsse von Lehrern wie Eberhard Feltz, dem Alban Berg Quartett oder Partnern wie Menahem Pressler.

      Lehrer, musikalische Partner, Preise, Veröffentlichungen – gerne werden Stufen konstruiert um herzuleiten, warum viele das Schumann Quartett heute zu den besten überhaupt zählen. Die Vier fassen solche Daten eher als Begegnungen auf, als Bestätigung für ihren Weg. Sie empfinden die musikalische Entwicklung der letzten zwei Jahre als Quantensprung. „Wir haben Lust darauf, es bis zum Äußersten zu treiben, zu probieren, wie die Spannung und unsere gemeinsame Spontaneität trägt", sagt Ken Schumann, der mittlere der drei Schumann Brüder. Versuche, ihnen einen Klang, eine Position, eine Spielweise zuzuordnen, hebeln sie charmant aus, lassen allein die Konzerte für sich sprechen. Und Kritiker geben ihnen recht: „Feuer und Energie. Das Schumann Quartett spielt umwerfend gut [...] zweifellos eine der allerbesten Formationen der jetzigen Quartettblüte, […] blitzende Virtuosität und Überraschungsbereitschaft“ (Harald Eggebrecht in der SZ). Ausreichend Raum für nächste Abenteuer, also.

      PROGRAMM

      OLIVIER MESSIAEN
      »Verset pour la Fête de la Dédicace«

      FRANZ LISZT / CAMILLE SAINT-SAENS
      Deux Légendes
      St. Francois d’Assise: »La prédication aux oiseaux«

      LOUIS VIERNE
      Pièces de Fantaisie (Deuxième Suite, op. 53)
      »Hymne au Soleil«
      »Feux follets«
      »Clair de lune«
      »Toccata«

      BIOGRAFIE

      Der weltweit als führend auf seinem Instrument angesehene französische Organist Olivier Latry spielte bereits in den angesehensten Veranstaltungsorten, war Gast bei führenden Orchestern unter renommierten Dirigenten, spielte Aufnahmen für große Labels ein und brachte eine beeindruckende Anzahl von Werken zur Uraufführung.
      Bereits im Alter von 23 Jahren wurde er Titularorganist in der Kathedrale Notre-Dame in Paris. Latry ist ein angesehener, nachdenklicher und abenteuerlustiger Musiker, der alle Bereiche der Orgelmusik erkundet und ein außergewöhnliches Talent für Improvisation besitzt.

      Olivier Latry ist regelmäßig Gast in großen Häusern wie der Berliner Philharmonie, der Philharmonie de Paris, der San Francisco’s Davies Hall, dem Concertgebouw Amsterdam und spielt als Solist mit weltweit führenden Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, der Los Angeles Philharmonic, dem Orchestre National de France, den Münchner Philharmonikern unter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Andris Nelsons, Jukka-Pekka Saraste und Fabien Gabel.

      Zu den jüngsten Highlights seiner Karriere zählen die Uraufführung von Kaija Saariahos Maan Varjot für Orgel und Orchester mit dem Orchestre Symphonique de Montréal, dem Orchestre National de Lyon und dem Philharmonia Orchestra im Jahr 2014 und die Premiere von Michael Gandolfis Concerto mit dem Boston Symphony Orchestra 2015.
      Seine starke Verbundenheit mit dem französischen Orgelrepertoire veranlasste Latry, Olivier Messiaens gesamtes Orgelwerk für die Deutsche Grammophon aufzunehmen, das er ebenfalls bei Konzerten in Paris, London und New York aufführte. Im März 2019 startete er eine Zusammenarbeit mit dem Label La Dolce Volta mit einem Album namens Bach to the Future. Auf der Orgel Notre-Dame in Paris aufgenommen, umfasst das Projekt Bachs Transkriptionen und Originalwerke, die an dieses außergewöhnliche Instrument angepasst wurden.

      Als ein ehemaliger Schüler von Gaston Litaize, unterrichtet Olivier Latry nun selbst am Conservatoire National Supérieur de Paris und erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen und Preise, darunter der Prix de la Fondation Cino et Simone Del Duca (Institut de France–Académie des Beaux-Arts) im Jahr 2000. Im April 2009 wurde Latry von der American Guild of Organists zum internationalen Künstler des Jahres ernannt und erhielt daneben 2010 den Ehrendoktortitel der Musik von der McGill University in Montreal, Kanada. Von 2019 bis 2022 ist er William T. Kemper Artist-in-Residence an der University of Kansas in Lawrence.

      PROGRAMM

      Orlando Gibbons
      »Drop, Drop Slow Tears«

      Arvo Pärt
      »The Deer's Cry«

      Thomas Tallis
      »O Nata Lux«

      Tomás Luis de Victoria
      Regina Caeli á 8

      Roxanna Panufnik
      »Love Endureth«

      Claudio Monteverdi
      Book VI: »Lagrime D’Amante al Sepolcro Dell’Amata«

      Jean Sibelius
      »Be Still My Soul«, aus Finlandia, op. 26

      Jonathan Dove
      »Vertue«

      Sergei Rachmaninoff
      »Bogoroditse Devo«

      Jake Runestad
      »Let My Love Be Heard«

      Giovanni Pierluigi da Palestrina
      Magnificat Primi Toni

      BESETZUNG

      Andrea Haines – Sopran
      Molly Noon – Sopran
      Katie Jeffries-Harris – Alt
      Barnaby Smith – Alt & Künstlerischer Leiter
      Blake Morgan – Tenor
      Euan Williamson – Tenor
      Christopher Moore – Bariton
      Jonathan Pacey – Bass

      Das britische Vokalensemble VOCES8 gehört zu den führenden Gruppen weltweit. Die acht SängerInnen beherrschen das ernste Fach ebenso wie das unterhaltsame und bieten ein Repertoire von früher Polyphonie bis zu Jazz- und Poparrangements. Sie begeistern mit einer überzeugenden Kombination aus musikalischem Können, klanglichem Reiz und mitreißender Bühnenpräsenz.

      Im A-Cappella-Repertoire zu Hause geht VOCES8 immer wieder Kooperationen mit Orchestern, SolistInnen und DirigentInnen ein. In seiner 15-jährigen Karriere war das Ensemble bei den wichtigsten Festivals und Konzerthäusern zu Gast, darunter die Wigmore Hall, die Elbphilharmonie Hamburg, die Cité de la Musique Paris, das Wiener Konzerthaus, die Tokyo Opera City, das NCPA Beijing, das Sydney Opera House, die Mariinsky Theatre Concert Hall, die Victoria Concert Hall Singapore, der Palacio de Bellas Artes Mexico City und viele andere.

      Zu Beginn der Saison 2020/21 startete VOCES8 das Online-Festival »Live From London«, das Künstler und Publikum auf der ganzen Welt miteinander verbindet. Es folgte ein Weihnachtsfestival mit internationalen Musikern, Uraufführungen und einem Feature für junge Interpreten; Frühjahrs- und Sommerfestivals werden den Erfolg fortsetzen.

      Daneben setzt sich VOCES8 leidenschaftlich für die musikalische Nachwuchsarbeit ein. Mit Schulbesuchen, Arbeitsphasen mit Chören oder großen Projekten z.B. an der Philharmonie Paris, im Konzerthaus Wien oder Bozar Brüssel erreicht das Ensemble jährlich rund 40.000 Menschen. Die von Mitbegründer Paul Smith entwickelte und vom Ensemble angewandte »VOCES8-Methode« wurde als Lehrmaterial bei der Edition Peters in mittlerweile vier Sprachen veröffentlicht. Um vielversprechende junge Sängerinnen und Sänger zu unterstützen, vergibt die Gruppe jährlich acht Chorstipendien im Rahmen der VOCES8 Scholars Initiative und lädt zudem AmateursängerInnen aller Altersgruppen zur Milton Abbey Summer School ein, um mit ihnen zu arbeiten und aufzutreten.

      Ausgehend von seiner jahrelangen Erfahrung in der musikalischen Bildung hat das Ensemble in dieser Saison die VOCES8 Digital Academy ins Leben gerufen, eine Online-Lernplattform für Schulen, Universitäten und Chöre mit Live-Schulungen von und mit Ensemble-Mitgliedern, aufgezeichneten Vorträgen und Videos zum Erlernen und Aufführen von Musik von der Renaissance bis heute.
      VOCES8 hat mit Jim Clements einen eigenen »Arranger in Residence«; aktueller »Composer in Residence«, der alle zwei Jahre wechselt, ist die Britin Roxanna Panufnik. Das Ensemble hat zudem Auftragswerke von Jonathan Dove, Jocelyn Hagen, Melissa Dunphy, Alexander Levine, Alexia Sloane, Ola Gjeilo, Mårten Jansson, Philip Stopford, Owain Park u.a. uraufgeführt.

      VOCES8 ist Decca Classics Künstler und unterhält mit VOCES8 Records auch sein eigenes Label. Bislang sind insgesamt 13 Aufnahmen erschienen; ein neues Album bei Decca Classics ist für Frühjahr 2021 geplant.

      Die Musikfestspiele Saar feiern das »Instrument des Jahres«

      Was für eine grandiose Idee! Bernhard Leonardy ist einer der agilsten Musikermanager dieser Republik […], leitet die Musikfestspiele Saar und ist Organist. Als solcher […] wird er seinem Ruf als Originalgenie gleich mit zwei grandiosen Aufnahmen gerecht, beide eingespielt an einem magischen Ort, der Abtei Sankt Mauritius zu Tholey, Deutschlands ältestem Kloster.

      (Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung, April 2021)


      Bernhard Leonardy hat auf der neu restaurierten Orgel der St.Mauritius Abtei zu Tholey zwei CDs eingespielt.

      Auf der ersten CD sind Werke aus fünf Jahrhunderten zu hören, die sich auf das Choralthema »Lobe den Herren« beziehen. Für die zweite CD hat Bernhard Leonardy Orgelimprovisationen über die drei Kirchenfenster von Gerhard Richter eingespielt.

      Die CDs sind ab jetzt im Büro der Musikfestspiele erhältlich oder als Bestellung per Mail.

      Blog

      • Gibt es ein Recht auf Kultur?

        In Kooperation mit dem Rechtswissenschaftlichen Zentrum für Europaforschung der Universität des Saarlandes, möchten wir auf die prekäre Lage der Kulturschaffenden aufmerksam machen.

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      • quintatön

        ein Register gegen die kulturelle Stille – der Klang von zwei der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands – eine einzigartige Initiative. Den neuerlichen Beschränkungen zu Ostern fehlt das kulturelle Rahmenprogramm - quintatön bietet es an.

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      • Die Musikfestspiele Saar feiern das »Instrument des Jahres«

        Die Musikfestspiele Saar feiern das »Instrument des Jahres«

        Bernhard Leonardy hat auf der neu restaurierten Orgel der St.Mauritius Abtei zu Tholey zwei CDs eingespielt.

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